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OSKAR-MAX-SOL²

Die hocheffiziente SOLAR-kombinierte Wärmepumpe

In einer neuartigen Verdampfereinheit werden die Energiequellen Solarkollektoren und Außenluft mit dem Kältekreislauf einer Wärmepumpe direkt zusammengeführt.

Der Verdampfer wird mit dem Solekreislauf der Sonnenkollektoren, dem Kältemittel und mit Luft durchströmt. Die Möglichkeit weitere Kreisläufe, z. B. Abwärme, anzuschließen ist zusätzlich gegeben.

Die konstante Verdampfung des Kältemittels im Wärmepumpenkreislauf wird dadurch sichergestellt, dass eine Steuereinheit, je nach Energieangebot der Sonnenkollektoren, über einen drehzahlgeregelten Ventilator Außenluft dem Verdampfer zusätzlich zuführt. Ist das Energieangebot der Solarkollektoren ausreichend um das Kältemittel vollständig zu verdampfen ist die Ventilatoreinheit ausgeschaltet und die Verdampfung erfolgt ausschließlich über die Kollektoren.

Sinkt die Leistung der Sonnenkollektoren wird, je nach dem Druck im Kältekreislauf, der Luftstrom über dem Verdampfer erhöht. Dadurch wird sichergestellt, dass das Kältemittel in der Wärmepumpe immer vollständig in ausreichender Menge verdampfen kann und ein störungsfreier Ablauf im Kältekreislauf gewährleistet ist.

Da die Temperaturen im Verdampfer, je nach Betriebspunkt des Kältekreislaufes, zwischen +20 °C und –20 °C beträgt, kann die Sonnenkollektoranlage auch bei diesen Temperaturen im Solarkreis bereits Energie liefern. Bei herkömmlichen Solaranlage ist dies erst über 40 °C möglich.

Die Fachhochschule Ingolstadt hat die Vermessung der Anlage begleitet. Es hat sich gezeigt, dass die diffuse Lichteinstrahlung auf den Kollektor ausreicht um die notwendigen Temperaturen für die neuartige Verdampfereinheit der Wärmepumpe zu liefern.

Der zugeführte Luftstrom kann auch durch die Solaranlage vorgewärmt werden, wodurch sich auch bei einer geringen Leistung der Solaranlage eine Erhöhung der Verdampfertemperatur ergibt.

Dies hat Auswirkungen auf die Leistungszahl und somit auf den elektrischen Energieeinsatz.

Mit der neuen Hybrid-Wärmepumpe können deutlich höhere Leistungszahlen erzielt werden, da die Temperatur am Verdampfer durch die Solaranlage angehoben wird. Ferner wird zusätzlich der Ertrag einer Solarkollektoranlage nahezu verdoppelt. 

Derzeitige Leistungsgrößen:

9 kW - 13 kW - 18 kW - 24 kW - 33 kW - 40 kW

Energiebilanz

energyAWARD 2010 für OSKAR-MAX-SOL²

  • energyaward 2010

Zum zweiten Mal verlieh die RENEXPO® zusammen mit dem Magazin für erneuerbare Energie “joule” den energy-award.

zum Pressebericht >>> hier klicken

Er wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich besonders im Bereich der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz bei Bau & Sanierung engagieren.

Gesucht werden Persönlichkeiten aus den Sparten Holzenergie, Wärmepumpen, Energieeffizientes Bauen und Sanieren, Solartechnologien sowie Kraft-Wärme-Kopplung bis 200 kW.

Die hochkarätige Jury aus Politik, Verbänden, Medien und Wirtschaft bewertete die eingegangenen Bewerbungen nach den Kriterien Innovationskraft, Engagement, Kommunikationsfähigkeit, Breitenwirkung und Vorbildcharakter.

Die Ehrung der Gewinner fand am 07. Oktober im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses statt.

Unter den Preisträger in der Kategorie Wärmepumpe wurde
Herr Alfons Kruck
(Forschungs- und Entwicklungsleiter bei ratiotherm)

für unsere
Hybrid-Wärmepumpe OSKAR-MAX-SOL²

ausgezeichnet.

BAFA Mitteilung zur Förderung von OSKAR-MAX-SOL

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bestätigt,  dass die nachfolgend aufgeführten Wärmepumpen

  • OSKAR-MAX-SOL²-09S
  • OSKAR-Max-SOL²-13S
  • OSKAR-MAX-SOL²-18S

der Fa. ratiotherm Heizung + Solartechnik GmbH & Co. KG
nach Nummer 10.3 der geltenden Richtlinien als
Sonderbauformen von Wärmepumpen gefördert werden können.

Da diese Wärmepumpen wegen der speziellen Einbindung von solartechnischen Anlagen (sog. "Hybrid-Verdampfer") durch die Prüfnorm EN 14511 nicht vollständig abgebildet und geprüft werden können, sind sie bislang nicht in der externen BAFA-Liste enthalten.

Stattdessen werden diese Wärmepumpen in der internen BAFA-Liste aufgeführt, die zusätzlich zu den "Standard Wärmepumpen" auch die oben genannten förderfähigen Sonderbauformen beinhaltet.

08. Februar 2011
BAFA Referat 511
65760 Eschborn